DIY – Bilderleiste

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Ich mag keine Bilderrahmen. Zwar gibt es sie in allen Farben, Formen und Größen, von Echtholz bis zu aufblasbaren Exemplaren aus Plastik, aber irgendwie kann ich mich nicht mit den Dingern anfreunden.
Das führte dazu, dass ich einfach keine Bilder aufgehangen habe, aber mit kahlen Wänden auch nie so ganz glücklich war.
In einem Restaurant habe ich irgendwann die perfekte Lösung für mein Bilderrahmenproblem entdeckt und als Inspiration für unsere Bilderleiste genutzt.

 

Du brauchst:

  • Plexiglas
  • dünne Pressspanholz-Platte (Wir haben Schrankrückwand verwendet)
  • Gewindestange
  • passende Muttern
  • Akkuschrauber
  • Säge

WDBTH-BLOG-01-Bilderleiste01Web#1 Das Plexiglas und die Holzplatte nach gewünschtem Maß im Baumarkt zuschneiden lassen.WDBTH-BLOG-01-Bilderleiste02Web

#2 Das zugeschnittene Plexiglas und die Holzplatte an allen vier Ecken durchbohren.

Tipp: Wenn man sich eine Bohr-Schablone bastelt gehts viel schneller, da man nicht an jeder Ecke aufs Neue anzeichnen muss!

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#3 Die Gewindestange auf die passende Länge kürzen.
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#4/5 Das gewünschte Bild zwischen Plexiglas- und Holzplatte positionieren. Die Muttern auf die zurechtgeschnittenen Teile der Gewindestange schrauben, durch die vier bereits vorgebohrten Löcher führen und das Bild so zwischen den beiden Platten einspannen.

Fertig ist die Bilderleiste.

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Puristisch und ohne schickschnack. Yeah!
Tipp: Für die Wandbefestigung haben wir handelsübliche Klappösen verwendet. Je nach dicke der Rückwand können diese entweder mit den dazugehörigen kleinen Nägeln angebracht werden oder mit einem großen Tacker fest geklammert werden.

Making Of „Breathe Me“ Fashion Video

Das Projekt „BreatheMe!“ ist ein Fashion-Projekt, aus dem Jahr 2011. Beim Archivieren der Projektdaten bin ich unerwartet auf Making-Of Material gestoßen. Daraus muss natürlich etwas gemacht werden, bevor es wieder auf der Festplatte in unzähligen Unterordnern verschwindet.

Hier das Making-Of:

Hintergrund des Projekts:
Das Projekt entstand, nachdem mich Elisabeth Dermaris für ihre Abschlussarbeit anfragte. Sie war zu der Zeit mitten in Ihrer Abschlussarbeit und das Shooting stand kurz bevor.
Am Design Department Düsseldorf ist es üblich, für die Abschlussarbeiten nicht nur die Mode zu entwerfen, sondern diese auch mit Fotos und Videos zu präsentieren. Zu dieser Zeit war ich in der Ausbildung zum Mediengestalter und dieses Projekt eine willkommene Übung.
Die Dreharbeiten wurden auf zwei Tage verteilt, da alle entworfenen Kleider (15!) Fotografiert und gefilmt werden mussten. Das Team war sehr jung und motiviert, jeder konnte sich in seinem Bereich ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln. Ich erhielt volle kreative Freiheit für das Video und konnte mich nach meinen Wünschen in einem professionellen Fotostudio austoben.
Als Kamera habe ich meine, damals neue, Canon EOS 550D verwendet. Den Schnitt am AVID, konnte ich bei Cine Plus Köln (Ausbildungsbetrieb) umsetzen. Die Musik ist in Zusammenarbeit mit Markus (Marek) Kauert und Milan (The Beat) Grajetzki entstanden. Wir haben gemeinsam aus einer musikalischen Skizze einen passenden Song entwickelt. Die Farben und Visuelle Effekte habe ich zu guter Letzt mit After Effects umgesetzt.

Es war mir eine Freude die alten Eindrücke noch einmal aufzufrischen. Ein richtig schönes Projekt – mit vielen motivierten und begabten Menschen umgesetzt.

Das Team:
Styling & Design: Elisabeth Dermaris
Models: Caroline Bruchmann, Alica Scherbakova, Maya Weyhe
Camera, Editing & Postproduction: Felix Klein – www.dela-media.com
Musik: Felix Klein, Markus Kauert & Milan Grajetzki
Hair & Make-Up: Anne-Lena Cox
Fotos: Florian Danner – www.floriandanner.com
Assistenten: Fabrizia von Stosch & Dominik Badent

So sieht das Ergebnis aus:

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